Materiewellen
Dieser Begriff stammt aus der Quantenphysik, die sich mit dem Verhalten kleinster Teilchen und deren Wechselwirkung befasst. Räumlich sich ausbreitende Schwingungen, bei denen Energie übertragen wird, sind Wellen. Materiewellen sind demnach räumlich ausbreitende Wellen bzw. Schwingungen, wobei ebenfalls Energie übertragen wird.
Das Wechselwirkungsgesetz besagt: „Greift ein Körper A, mit der Kraft FA am Körper B an, so übt B auf A die Gegenkraft FB aus. Sie hat den gleichen Betrag wie FA, aber die entgegengesetzte Richtung FA- FB.“
Man betrachtet also massenhaft Teilchen, die Welleneigenschaften haben und zum Beispiel Interferenzen aufzeigen. Leider sind hierzu keine weiteren genauen Angaben zu machen, da diese Interferenzen unseren Erfahrungen widerspricht und wir im Alltag keine Teilchen haben, die eine Materiewelle ist. Jedoch kann gesagt werden, dass elektromagnetische Strahlungen neben einer räumlich ausbreitenden Welleneigenschaft auch eine Teilcheneigenschaft besitzt. So verhalten sich elektromagnetische Strahlungen, als ob diese aus Lichtquanten bestünden und werden als Korpuskeln der Energie und des Impulses erfasst.
1924 wurden Materiewellen von Louis-Victor de Broglie gefordert, damit erhob er den Welle-Teilchen-Dualismus zum allgemeinen Prinzip. Albert Einstein entdeckte die Quantelung des Lichts. Danach entstand bei der Untersuchung des Photoeffekts eine Komplikation. Sollte das Licht als Welle oder als Teilchenstrom beschrieben werden?
IPhO 2006